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FAQ

Sicheres Surfen

Sie können Sie Ihren Computer beim Surfen im Internet schützen?

Es ist zweifellos besser, einen Angriff von vornherein abzuwehren, als den Computer nach einen Angriff zu säubern. Aber es ist nicht immer einfach herauszufinden, wann welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wir beschreiben die drei wichtigsten Schritte, mit denen Sie Ihren Computer sofort sicherer machen können:

  • Verwenden Sie eine Internetfirewall.
  • Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre wichtigste Software (insbesondere Microsoft Windows).
  • Installieren, aktivieren und aktualisieren Sie ein bewährtes Antiviruspaket.

Schritt 1: Verwenden Sie eine Internetfirewall
Es wird dringend empfohlen, Maßnahmen für eine erhöhte Sicherheit zu ergreifen. Würden Sie Ihr Haus verlassen, ohne die Haustür abzuschließen? Wenn Sie ohne Firewallschutz eine Internetverbindung herstellen, kommt dies einer unverschlossenen Haustür gleich. Sie können die Tür natürlich für mehrere Stunden unverschlossen lassen, ohne dass etwas passiert. Aber würden Sie dieses Risiko eingehen?

Dasselbe gilt für die Verwendung einer Firewall beim Surfen im Internet. Mit einer guten Internetfirewall können Sie verhindern, dass Hacker über das Internet auf Ihren Computer zugreifen. Wenn Sie für den Internetzugriff DSL oder ein Kabelmodem verwenden, ist der Schutz besonders wichtig, da Ihr Computer die ganze Zeit über angemeldet ist. Sie sind also auch dann mit dem Internet verbunden, wenn Sie es nicht nutzen.

Schritt 2: Halten Sie Ihre Microsoft-Software auf dem neuesten Stand
Microsoft bietet zwei webbasierte Tools, mit denen Sie Ihre Software auf dem neuesten Stand halten können: Windows Update und Office Update. Mithilfe von Office Update erhalten Sie die neuesten Updates für Ihre Office-Software, darunter Microsoft Word, Microsoft Excel, and Microsoft Outlook. Besuchen Sie diese Sites, wenn Sie mit dem Surfen im Internet beginnen, und schauen Sie regelmäßig nach neuen Updates.

Mit dem Feature "Automatische Updates" von Windows XP erfolgt die Aktualisierung automatisch. Sie müssen lediglich das Feature aktivieren. Es sucht nach neuen Updates und lädt sie auf den Computer, während Sie Ihre E-Mails abrufen oder im Web surfen.

Schritt 3: Installieren und aktivieren Sie Antivirus-Software
Sie haben jetzt eine Firewall installiert und Ihre Software aktualisiert. Sie sind fast fertig! Mit dem dritten und letzten Schritt haben Sie wahrscheinlich schon begonnen: Installieren und Aktivieren eines Antivirus-Programms.

Ein gutes Antivirus-Softwareprogramm schützt Ihren Computer vor bekannten E-Mail-Viren, Trojanischen Pferden, Würmern und anderen unerwünschten Angriffen. Wenn Sie bereits Antivirus-Software auf dem Computer installiert haben, sollten Sie diese aktivieren, bevor Sie viel Zeit im Internet verbringen. (Viren werden normalerweise über E-Mails und downloadbare Dateien übertragen.)

Denken Sie daran, dass die Antivirus-Software, die Sie heute installieren, nur vor bereits bekannten Risiken schützt. Sie sollten die Website des Softwareanbieters regelmäßig besuchen und Updates downloaden, sobald sie zur Verfügung stehen. Bei den meisten Antivirus-Programmen besteht die Möglichkeit der automatischen Suche nach neuen Updates, wenn Sie eine Internetverbindung herstellen.

Mehr Computersicherheit: Jetzt und in Zukunft
Es gibt keinen 100 %igen Schutz vor Viren und Würmern. Sie können die Risiken jedoch minimieren. Durch das Installieren und Aktivieren einer Firewall, das regelmäßige Aktualisieren Ihrer Software und die Verwendung von Antivirus-Software können Sie sich sicherer fühlen, während Sie die vielen Vorteile des Internets nutzen.

Die häufigsten Fachbegriffe kurz erklärt

A

Absturz Deutscher Begriff für CRASH ; im allgemeinen Sprachgebrauch die unbeabsichtigte und unerwünschte Unterbrechung einer laufenden Anwendung ; in der Regel ist mit Programmabstürzen ein Datenverlust der aktuellen Daten verbunden ; werden durch Hardwarefehler und/oder Programmfehlern ausgelöst

AC Abkürzung für Alternating Current (Wechselstrom) ; der elektrische Strom ändert periodisch seine Richtung (in Europa fünfzig mal in der Sekunde (50 Hz) in Nordamerika sechzig mal (60 Hz)

ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) ist ein Standard für die Energiesparfunktionen in PCs.

Adapter Eine Einrichtung, mit der mechanisch wie elektronisch die Verbindung zwischen zwei ansonsten unpassenden Komponenten hergestellt wird

Adressbereich Bereich des internen Speichers, der vom Hauptprozessor direkt angesprochen werden kann

ADSL (Asymetric DSL) asymmetrische Datenübertragung über einzelne Kupferleitungen, Übertragungsrate bis zu 7 MBit bei

AGP 1996 neu eingeführter 64-bit Anschluss-Standard für Grafikkarten (siehe Busarchitektur). Viel schneller als der PCI-Bus

AI
Abkürzung für Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz (KI)

Animation Die Bewegung von Bildern auf dem Computerbildschirm ; Trickfilmtechnik.

Applikationen engl. für Anwendungen oder auch kleine Programme.

Arbeitsspeicher Im Arbeitsspeicher werden alle Programme und Daten abgelegt, die sich gerade in Bearbeitung befinden (andere Daten bzw. Programme ruhen auf Datenträgern). Der Prozessor kann nur auf Daten direkt zugreifen, die sich im Arbeitsspeicher befinden. Aus Gründen der Geschwindigkeit ist dieser Speicher in Halbleitertechnik aufgebaut.

Die Größe des Arbeitsspeicher reicht von 256 Byte (beim Altair Mips 1976) bis zu 64 Gigabyte (Großrechner 1998). Von der Größe des Arbeitsspeichers hängt es ab, ob ein Programm überhaupt auf dem Computer ausführbar ist. Zum zweiten erhöht sich die reale Leistung eines Computers, wenn der Arbeitsspeicher vergrößert wird, in diesem Fall kann das Betriebssystem einen Teil des Arbeitsspeichers zum Puffern von Festplatten, CD-ROM oder häufig verwendeten Daten verwenden.

Architektur Im Bereich der EDV bezeichnet man mit dem Begriff Architektur den Aufbau des gesamten Systems bzw. die Struktur ganzer Systeme. Neben dem veralteten Standardsystem ISA konkurrieren bei den Bussystemen noch AGP und PCI um die Gunst der Anwender, andere Busarchitekturen z.B. MCA oder EISA sind auf der Strecke geblieben.

ASCII Standard für den Zeichensatz z.B. unter MS-DOS ; Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Eine internationale Vereinbarung nach der ein Zeichen (z.B. Buchstabe) einem einheitlichen Byte zugeordnet wurde.

Attribut Synonym für Eigenschaft.

Auflösung Wichtiges Kriterium für die Beurteilung von Monitoren, Druckern und Plottern. Die Auflösung ist das Maß für die Qualität der Zeichendarstellung. Sie gibt die Anzahl der Punkte an, mit der z.B. ein Zeichen aufgebaut ist. Je höher die Auflösung, desto besser die Darstellung.

Autoexec.Bat Spezielle Stapeldatei der Betriebssystem MS/PC-DOS und Windows 95/98, welche nach dem Systemstart automatisch ausgeführt wird.

B

Background engl. Hintergrund

Backflasch Ein von links oben nach rechts unten verlaufender Schrägstrich der als Sonderzeichen im Betriebssystem MS/PC-DOS und Windows 95/98 für die Markierung verschiedener Verzeichnisebenen eingesetzt wird.

Backtracing Engl. für Rückverfolgung. Methode zum Aufspüren von Programmfehlern.

Backup Verfahren zur Datensicherung von allen oder einigen Information von einer Festplatte auf einen anderen Datenträger.

Bandbreite Bezeichnet den Bereich eines Frequenzbandes, der für die Übertragung zur Verfügung steht.

Batchdatei Stapeldatei, Anreihung von Befehlen des Betriebssystem.

Benchmark Ein Programm/Wert um die effektive Rechenleistung eines Computers zu beurteilen. Die am häufigsten verwendeten Benchmarks für den Leistungstest eines Computers in einem Anwendungsfall sind momentan die Benchmarks von MadOnion, welche die Grafikleitung ermitteln. Weiterhin gibt es den Coretest, bei dem die Geschwindigkeit der Festplatten ermittelt wird und den Landmark Test, bei dem die Geschwindigkeit relativ zur Taktfrequenz eines original IBM AT angegeben wird.

Benutzeroberfläche Diejenigen Bestandteile der Hardware und Software, mit denen der Benutzer eines Computersystems unmittelbar in Berührung kommt, die "Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine".

Betriebssystem Jedes Computersystem besteht aus Hardware und Software. Das Betriebssystem steuert sowohl die Hard- und Software um ein sinnvolles Zusammenwirken beider Seiten zu ermöglichen. Derzeit sind WINOWS 7 und MAC OX 10 die neuesten dem Markt erhältlichen Betriebssysteme.

Bildauflösung Siehe Auflösung

Bildschirmschoner Programm welches sich nach Ablauf einer einstellbaren aktionsfreien Zeit des Benutzer aktiviert. Der Bildschirm wird durch das Abblenden oder durch die Darstellung von bewegten Grafiken vor dem sog. "Einbrennen" des Bildes bewahrt. Sobald der Benutzer eine Taste oder die Maus bewegt wird die Schonung beendet. Bildschirmschoner sind häufig im Lieferumfang des Betriebssystems enthalten. Das bekannteste kommerzielle Produkt ist After Dark aus dem Hause Berkeley Software.

BIOS (Basic Input/Output System) Grundlegende Routinen zur Ein- und Ausgabe ; das BIOS leitet den Startvorgang bis zum eigentlichen Aufruf des Betriebssystems und ist für die Grundeinstellung z.B. der Festplatten, des Arbeitsspeichers etc. zuständig. SCSI Controller verfügung mitunter ein eigenes BIOS, welches bei Bedarf im Startprozess installiert wird um Festplatten ansprechen zu können.

Bit Speichergröße : kann Zustand 0 oder 1 annehmen und bildet somit die Grundlage des Computersystems, 8 Bit ergeben zusammen ein Byte.

Bitmap Matrix, in der sich das System vermerkt, welche Stellen einer Grafik in welchem Farbton gesetzt sind. Bitmap Grafiken sind als Grafikformat einfach zu erstellen, verbrauchen bei großen Abbildungen jedoch sehr viel Speicher. Das Vergrößern einer Bitmap hat ein grobkörniges Bild zu Folge. Das BMP und PICT Datenformat sind die bekanntesten Vertreter der Bitmap-Dateien.

Bittiefe Informationsmenge, die bei der Bildverarbeitung mit Hilfe eines Scanners über einen Bild- punkt (Pixel) gespeichert wird. Im einfachsten Fall wird jedem Pixel nur ein Bit zugeordnet, dass über die Alternative "schwarz" oder "weiß" entscheidet. Aber je mehr unterschiedliche Graustufen oder Farben verwendet werden, desto höher ist die Datenmenge (Bit) je Bildpunkt.

blank Engl. für : leer, unbeschrieben

Booten Das Starten eines Computersystems wird als Booten bezeichnet und wird auf die Lügengeschichte des Baron Münchhausens bezogen, der sich an seinen eigenen Stiefel (Boots) aus dem Sumpf zog. Beim Booten wird im allgemeinen zunächst ein Startprogramm abgearbeitet, welches in einem PROM gespeichert ist. Dieses Programm lädt nach einer Reihe von Selbsttests das Betriebssystem vom Massespeicher in den Hauptspeicher und übergibt die Kontrolle.

Breitbandkabel Ein Lichtwellenleiter oder Koaxialkabel, das aufgrund hoher Bandbreite die schnelle Übertragung großer Datenmengen ermöglicht. Mit Hilfe eines Breitbandkabels können z.B. mehrere Fernsehprogramme oder Telefonate in unterschiedlichen Richtungen übertragen wer- den.

Browser Programm zur Betrachtung von Dateien unterschiedlichsten Datenformats, z.B. Internetseiten. Neben dem Internet Explorer von Microsoft wird häufig auch Firefox eingesetzt

Bruttokapazität Die Bruttokapazität benennt das Fassungsvermögen eines Datenträgers vor der eigentlichen Bereitstellung (Formatierung) zur Bearbeitung durch das System.

BS2000 Abk. Betriebssystem 2000 ; von der Firma Siemens entwickeltes Großrechnersystem

Btx siehe Bildschirmtext

bug (Engl. Wanze) ein Programmfehler

Bus Verbindungssystem zwischen Computersystemkomplexen (CPU, Speicher, Eingabeeinheit etc.) ; je nach Art der übertragenen Daten unterscheidet man den Adressbus, Datenbus und Steuerbus. Ein Bussystem kann seriell oder parallel arbeiten

Byte Größeneinheit, ein Byte umfasst acht bit

C

C Die Entwicklung der maschinennahen Programmiersprache C ist eng mit der des Betriebssystems UNIX verbunden. Anlass war, das ursprünglich nur auf einen Rechner ausgelegte Betriebssystem UNIX auf andere transportierbar zu machen. UNIX wurde weitgehend in C geschrieben. Das Programmieren in C verbindet die Annehmlichkeiten einer höheren Programmiersprache mit dem Vorteil, direkt auf den Prozessor zugreifen zu können. C eignet sich besonders für die Systemprogrammierung.

Cache Zwischenspeicher z.B. für den Hauptprozessor. Daten werden mit Hilfe eines komplexen Algorithmus in einen schnelleren Speicher (Cache) "vorgelesen", die gleiche Technik wird auch bei als Festplattencache bezeichnet ; Daten von der Festplatte werden in den wesentlich schnelleren Hauptspeicher vorgelesen

CAPI (Common ISDN API) ist eine für jede ISDN Karte erforderliche Treiber-Software, die man benötigt, um unter Windows auf eine solche Karte zugreifen zu können.

CAT Befehl aus dem Betriebssystem AMSDOS mit dessen Hilfe das Inhaltsverzeichnis ausgegeben wird.

CDR (Compact Disc Recordable) 1x beschreibbare CD ; kompatibel zur Audio CD ; wird mit "CD-Brennern" im SCSI oder ATAPI Anschluss beschrieben ; typische Transferraten liegen bei 600 Kb/s im Schreibmodus und bis zu 1800 Kb/s im Lesemodus ; typische Zugriffszeit zwischen 150 und 200 ms

CD-RW Widerbeschreibbare 650 MB CD. Phase Change Laufwerkstechnologie ; Zugriffszeit ca. 150 bis 200 ms. Anschluss via Parallel, ATAPI oder SCSI.

Chat Computergestützter Smalltalk mit mehreren Teilnehmern via Mailbox, Intranet oder Internet

Chipsatz Bei Motherboards die aufgebrachter Chipsatz bestimmt indirekt auch die Größe des maximal cachebaren Arbeitsspeicher, so kann es zu Leistungsreduktionen führen, wenn der Arbeitsspeicher zu groß ausgebaut wurde. Bekannte Chipsatz Hersteller sind Intel, Ali oder SIS.

CMOS (Compmentary Metal Oxide Semiconductor) Spezielles Herstellungsverfahren für Transistoren, dessen Ergebnis Schaltung mit äußerst geringem Stromverbrauch sind.

Cookies (Engl. Kekse) Über das Internet auf dem System abgelegte Informationsdatei, mit dem Ziel das erneute Einloggen auf die gleiche Netzseite zu registrieren, viele Internetseiten funktionieren nicht, wenn die Browsersoftware diese Informationsdateien nicht annimmt.

CPU (Central Processing Unit) Hauptprozessor z.B. Pentium oder Athlon.

Crash (engl. Unfall) Die Software des PCs reagiert nicht mehr auf eingehende Signale, sprich das System muss neu gestartet werden

D

DAT (Digital Audio Tape) Als Streamer geeignetes Speichermedium ; Audio Aufzeichnungen mit 48 kHz, 44.1 kHz und 21 kHz sind möglich und werden als Mastertape im Studiobetrieb verwendet ; die Firma Alesis hat ein acht Spur DAT System auf Basis der Video 8 Technik entwickelt ; DAT-Kassetten werden häufig unter der Bezeichnung "4mm" vertrieben

DAT-Streamer Backupmedium über SCSI-II Anschluss Helical-Scan (Schrägspur) Aufzeichnungsverfahren. Je nach Spezifikation im DDS-4 bis zu 4 Mb/s Datentransfer-Rate.

DATEV Abk. Datenverarbeitungsorganisation des steuerberatenden Berufes in der Bundesrepublik Deutschland e.G.

Datex-L (Abk. Data exchange (Datenaustausch) oder Daten- und Telenetz der Deutschen Bundes- post / Telekom) Das L steht für Leitungsvermittlung. Zwischen zwei Teilnehmern wird eine Leitung aufgebaut, auf der Informationen im Duplexbetrieb ausgetauscht werden können. Es empfiehlte sich lediglich zum Austausch kleinerer Datenpakete.

Datexnetz Das Daten- und Telenetz der Deutschen Bundespost / Telekom stellt mit Datex-P und Datex L ein digitales Leitungsnetz dar, das Datenverarbeitungseinrichtungen miteinander verbindet. Die erreichten Übertragungsraten liegen zwischen 300 und 128000 bps.

Datex-P (Abk. Data exchange (Datenaustausch) oder Daten- und Telenetz der Deutschen Bundespost / Telekom) Das P steht für Paketvermittlung. Das Datex-P Netz setzt das Vorhandensein eines Modems je Teilnehmer voraus. Datex - P empfiehlt sich zur Übertragung größerer Daten- mengen. Heutiger Name für das Netz ist T-Online.

Debugger Wörtlich übersetzt bedeutet "Debugger" Entwanzer. Ein Programm, mit dessen Hilfe Programmabläufe Schritt für Schritt vorgenommen werden können, um die Fehlersuche zu erleichtern.

Debugging Wörtlich übersetzt bedeutet "Debugging" entwanzen. Man sagt dieser Begriff sei in der Urzeit der Computer entstanden, da eine Wanze ein Relais eingeklemmt haben soll. In der Computerterminologie bezeichnet man so generell das Testen von Programmen und die Suche und Beseitigung von Fehlern.

Default Normal- oder Standardwert.

DEL Befehl aus dem Betriebssystem MS/PC-DOS mit dem Dateien gelöscht werden können.

DEL-Taste Taste mit der Beschriftung "DEL", mit der einzelne Zeichen gelöscht werden können. Auf deutschsprachigen Tastaturen ist die Taste mit "Entf" beschriftet.

Desktop (Engl. Schreibtisch) Die Arbeitsoberfläche moderner, grafischer Betriebssysteme wird in der EDV als Desktop bezeichnet.

Desktop Publishing DTP Ursprünglich bezeichnete man die Setzarbeit am Computer als DTP, heute werden immer mehr Programme als DTP Programme bezeichnet (Adobe Pagemaker, Corel Draw, Quark Xpress, Microsoft Publisher).

DFÜ Abk. Datenfernübertragung

DFV Abk. Datenfernverarbeitung

DHCP Server Ein DHCP-Server teilt den Computern in einem Netzwerk auf Aufforderung ihre eigene IP Adresse zu. DHCP Server werden lediglich in sehr großen Netzwerken benötigt.

Diagnose Das Überprüfen von Programmen, PC und der Peripheriegeräte mittels spezieller Diagnoseprogramme. Viele Computer führen nach dem Einschalten eine Selbstdiagnose durch.

Dialogfenster In einem Dialogfenster werden dem Benutzer von dem laufenden Programm Anweisungen oder Informationen abgefragt, die den weiteren Programmablauf bestimmen.

Dienstprogramm Programm, welches als fester Bestandteil des Betriebssystems ausgeliefert wurde.

Digital Im Gegensatz zu "Analog", wird in der grundlegenden Digitalverarbeitung jegliche Information auf die Werte Wahr/Falsch oder 1/0 reduziert.

DIN Abk. Deutsches Institut für Normung

DIP Schalter Dual-In-Line-Package Schalter ; kleines IC Gehäuse, welches mit Kippschaltern ausgestattet wurde. Man benutzt DIP-Schalter zum Einstellen von Grundwerten z.B. bei Druckern oder Erweiterungskarten.

DNS (Abk. Domain Name Server) Ein DNS wandelt die gültigen Namen einer Adresse in eine IP-Adresse um.

DLL Librariedatei, objektorientierte Befehlsbibliothek

DPI Dots Per Inch, wie viel Zeichenpunkte passen auf einen Inch, Monitore haben z.B. 96 dpi, Drucker min. 300 DPI.. Moderne Farbtintenstrahldrucker sollten über eine Auflösung von 720 dpi verfügen, um qualitative Ausdrucke produzieren zu können

DECT (Abk. Digital Enhanced Cordless Telephone) Verbesserter Standard für den Betrieb von schnurlosen Telefonen ; die Übertragung wird auf dem Funkweg verschlüsselt, so dass ein Abhören nur noch mit größerem technischen Aufwand möglich ist.

Direct X Erweiterung für Windows ´95/98/NT, gilt als einheitliche Softwareschnittstelle vor allem für Multimedia- und Spielprogramme.

Download Engl. "Herunterladen" ; das Kopieren einer oder mehrerer Dateien über ein Netzwerk auf ein Computersystem, ohne diese Dateien direkt auszuführen.

F

FAT32 Mit der Windows´95B Version wurde die FAT32 vorgestellt, die Festplatten jenseits der 2 Gigabyte Grenze bearbeiten kann, jedoch hat die FAT32 einige bedeutende Nachteile : Betriebssysteme wie DOS, Linux, OS/2 oder Windows NT können Daten von diesem Datenträger nicht lesen, FAT32 Datenträger können nicht mit DriveSpace3 komprimiert wer-7 den. In der Praxis arbeiten mit FAT32 angelegte Festplatten langsamer als mit der FAT16.

Firewire Codename für den "Universal Serial Bus".

FPU (Floating Point Unit) Coprozessor für ältere 80x86er und 680x0 Prozessoren für schnellere Berechnung von Fließkommazahlen ; in modernen CPUs eingebaut ; die Leistung der FPU wird besonders im Bereich 3D Programmen deutlich

Framerate Die Anzahl in einer Sekunde dargestellten Bilder bei Computerspielen.

G

GIF Grafikdateiformat, besonders für kleinere Dateien im Internet gebräuchlich.

Gigabyte Größeneinheit. Umfasst 1024 Megabyte.

GPS (Abk. Global Positioning System) System bei dem mit Hilfe mehrerer auf unterschiedlichen Bahnen kreisenden Satelliten eine exakte Positionsangabe des Standorts bis auf wenige Meter genau möglich ist.

H

Homepage Der Auftritt von Firmen oder Personen im Internet besteht meist aus mehreren, miteinander verknüpften (Links) Seiten. Die Startseite, von der der Betrachter auf die anderen Seiten zugreifen kann, wird als Homepage bezeichnet.

Hub Eingangsignalverstärker z.B. für Netzwerke.

I

IP-Adresse (Abk. Internet Protocoll) Jeder Computer im Internet besitzt eine eigene Adresse, diese wird als IP Adresse bezeichnet und besteht aus vier Zahlen, getrennt durch drei Punkte.

IrDA (Infrared Data Access) ist eine Schnittstelle zum Datenaustausch über Infrarot Signale. Sie ist in allen modernen Notebooks vorhanden und kann meist auf Desktop-Computern nachgerüstet werden.

IRQ (Abk. Interrupt Request) Über dieses Systems kann eine Erweiterungskarte dem Prozessor mitteilen, dass Informationen zur Bearbeitung bereitstehen und/oder ein anderer Auftrag auszuführen ist (z.B. bei der ISA-Bus Soundkarte nach dem Soundblaster Standard).

ISDN (Abk. Integrated Services Digital Network) Eine ISDN-Karte verbindet den Computer mit dem digitalen Telefonnetz zum Senden bzw. Empfangen von Daten.

ISO Amerikanisches Gegenstück zur deutschen DIN Norm.

ISO 9660 Systemübergreifendes CD-ROM Format.

J

JPG, JPEG Grafikdateiformat mit hoher Kompressionsrate.

Jumper Kleine Steckbrücke um unterschiedliche Einstellungen auf Karten oder Motherboards zu realisieren

K

Kaltstart Als Kaltstart bezeichnet man das Einschalten bzw. Neustarten durch auslösen eines Resets (Reset-Taste), eines PCs.

Kilobyte Größeneinheit für 1024 Byte

L

LAN (Local Area Network) Lokales Netzwerk, das Computer untereinander Soft-und Hardwaremäßig verbindet und einen Datenaustausch unter diesen Computern ermöglicht.

LCD Flüssigkristallanzeige, z.B. bei Notebook

LCP (Abk. Link Control Protocoll) Regelung der Modalitäten bei einer PPP Verbindung.

Link (Engl. Verknüpfung) Links sind Verknüpfungen auf Internet-Seiten oder in Programmen. Eine solche Verknüpfung kann ein meist farbiger und/oder unterstrichener Text oder ein Bild/Grafik sein. Wird die Verknüpfung mit der Maus aktiviert, so wird z.B. eine andere Seite im Internet aufgebaut. Einen Link erkennt man bei herkömmlichen Browsern an der Änderung des Mauszeigers zum Hand-Symbol.

Linux Alternativbetriebssystem der 32-Bit und 64-Bit Klasse.

M

MacOS Betriebssystem aus dem Hause Apple. Das MacOS gilt als modernes und schnelles Betriebssystem und wird ausschließlich auf Macintosh & kompatiblen Computern eingesetzt.

Motherboard Die Hauptplatine im Computer.

Multitasking Das Abarbeiten mehrerer paralleler Programme.

N

Notebook Tragbarer Computer.

NTFS (Abk. Windows NT File System) 32-Bit Dateisystem unter Windows NT.

O

Online Ein Computer ist online, sobald er über ein Datennetz mit anderen Computern im Internet kommuniziert

P

Photoshop Bekanntes Grafikbearbeitungsprogramm aus dem Hause Adobe.

PIN (Abk. Personal Identification Number) Persönliche Erkennungsnummer.

Plug ins
Sind Erweiterungen für Programme, diese können entweder vom Hersteller des Programms oder auch von Fremdfirmen (Drittanbietern) angeboten werden. Solche Erweiterungen finden sich besonders bei Internetprogrammen, sie dienen dazu bestimmte Grafik- oder Dokumentarten darzustellen.

Proxy Server Beim Proxy Server handelt es sich um ein Computersystem, welches bereits abgerufene Daten aus dem Internet zwischenspeichert und bei erneuter Anfrage aus dem Puffer wieder freigibt, dies erhöht die Zugriffsgeschwindigkeit auf häufig benötigte Internetseite.

R

RAM (Random Access Memory) Speicher auf elektronischer Basis

ROM (Read Only Memory) Aus diesem Speichertyp kann nur gelesen werden.

Router Mit einem Router werden räumlich getrennte Netzwerke miteinander verbunden, so dass sie sich wie ein Netzwerk verhalten. Jeder berechtigte Benutzer in einem Netz kann auf einen Computer des anderen Netzes zugreifen. Über einen entsprechenden Zugang funktioniert dies auch mit dem weltweiten Datennetz Internet.

S

Scanner Peripheriegerät um Zeichnungen etc. in den Computer zu übertragen, SCSI Anschluss Versionen sind denen mit parallelem Anschluss vorzuziehen

SCSI (Abk. Small Computer Systems Interface) Über diesen Anschluss, der häufig als Erweiterungskarte in das Computersystem eingefügt wird, werden Zusatzgeräte wie Scanner, CD-Laufwerke, Bandlaufwerke oder Wechselplatten mit dem Computer verbunden. Die Datenübertragungsrate ist beim SCSI-Anschluss höher als bei der IDE Variante.

Systemsteuerung Die Systemsteuerung ist die wichtigste Einstellungsebene von Windows 3.x.

T

TIFF, TIF Grafikdateiformat, gut geeignet für Photos, da verlustfrei.

Trojanisches Pferd
In der griechischen Mythologie gelang es Odysseus mit der List des hölzernen Pferdes, in dessen Leib sich Soldaten verbargen, in die Stadt Troja zu gelangen und diese einzunehmen. In der EDV Sprache bezeichnet dieser Begriff ein Programm welches unter Vortäuschung falscher Tatsachen vom Benutzer ausgeführt wird und dessen Computersystem Schaden zufügt bzw. Daten spioniert.

TWAIN (Toolkit Without An Important Name) Bedeutet soviel wie "Werkzeugsammlung ohne wichtigen Namen". TWAIN stellt einen Treiberstandard dar, der es ermöglicht, alle zu TWAIN kompatiblen Scanner aus Programmen, die auf TWAIN basieren, anzusteuern.

U

Update (Engl. Erneuern) Softwarehersteller bieten für ihre Programme Befehls- und Umfangserweiterungen an, die dem Kunden der vorherigen Version kostengünstiger angeboten wird. Ein Update funktioniert jedoch nur, sofern die Installationsroutine die bereits installierte Vorversion auf der Festplatte findet.

USB (Abk. Universal Serial Bus) Über diesen Anschluss können Zusatzgeräte an den Computer angeschlossen werden, der USB erlaubt den Anschluss von bis zu 127 Geräten, die in Reihe hintereinander verbunden sind. Als Nachfolger von USB 2.0 folgt nun der neue Standart USB 3.0, somit sind höhere Übertragungsraten möglich.

V

Verknüpfung Statt eine Datei oder ein Programm mehrfach auf einem Datenträger zu speichern, bieten moderne Betriebssystem die Möglichkeit eine Verknüpfung mit einer Datei oder einem Programm zu erstellen, wird diese Verknüpfung aufgerufen, wird das Originalprogramm aus- geführt. Bei Apple Macintosh Systemen nennt sich diese Verknüpfung Alias..

Verzeichnis Daten- oder Programmdateien werden in der EDV gruppiert, eine solche Einheit wird als Verzeichnis oder Ordner bezeichnet.

Virus Ein Computervirus ist ein äußerst kleines Programm, welches für den Benutzer unsichtbar Dateien befällt und sich an deren Code.

W

Windows ein Betriebssystem, Windows 7 ist das derzeit aktuelleste Betriebssystem von Microsoft.

W3C www Consortium Gremium zur Verabschiedung von Internet- und Transferrichtlinien.

www (Abk. World Wide Web) Das Internet.

Z

ZIP bekanntes Komprimierungsdatenformat unter MS/PC-DOS, MacOS und Windows